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Ägypten – Geheimakte Gizeh-Plateau - 2
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Sämtliche Farbfotografien © Bildautor = Andreas v. Rétyi

Geheimnisvoller Untergrund


Überlieferungen aus früher Zeit und auch wiederholte Prophezeiungen sprechen immer wieder von verborgenen
Heiligen Hallen, in denen ein uraltes Wissen auf ewig bewahrt werden soll. Doch was ist wirklich an solchen
Behauptungen? Und wo befinden sich die sagenhaften Kammern und Räumlichkeiten? Unter den Pranken
des mächtigen Sphinx oder unter dem massiven künstlichen Berg der Cheops-Pyramide? Gibt es sie überhaupt?

Für die Existenz von geheimen Räumen unter dem Sphinx sprechen verschiedene Sondierungen, aber auch direkte Beobachtungen. Einige wurden bereits vor Jahrzehnten gemacht, andere erst jüngst durchgeführt. Wir selbst hatten Möglichkeit, in den Leib des Sphinx hineinzublicken und Hohlräume wie auch Gänge zu sehen. Das gigantische Labyrinth, das sich unter der Wüste von Gizeh erstreckt, legt die Existenz von Geheimkammern nahe.

Bedeutende Anlagen aller Jahrhunderte, mittelalterliche Burgen, Militärbasen, Regierungspaläste, Heiligtümer, was wären sie alle ohne unterirdische Räume und Tunnel! Beinahe ohne Ausnahme finden sich unter ihnen weit verzweigte, gut gesicherte Gänge. Fluchtwege führen unterirdisch oft erst nach großen Strecken an gut versteckten Plätzen wieder ans Tageslicht.

Warum sollten solche Absicherungen, die gleichfalls einen kontinuierlichen, wenn auch geheimen Zugang ermöglichen, ausgerechnet beim größten Weltwunder fehlen? Immerhin sind die Pyramiden und der gesamte Gizeh-Komplex die wohl durchdachteste Anlage, die vor Jahrtausenden geschaffen wurde! Und wirklich überall am Plateau zeigt sich, dass »oben« nur die eine Hälfte des Phänomens darstellt. Aus der Tiefe treten dort bald ebenso viele Rätsel zum Vorschein, ob unter der Cheops-Pyramide, am Aufweg zur Chephren-Pyramide oder am Sphinx. Wir selbst hatten Möglichkeit, in den Leib des Sphinx hineinzublicken und Hohlräume wie auch Gänge zu sehen.

Hier geht es hinein ins Innere des Sphinx…

Unter der Pyramide, genauer gesagt in der für die Öffentlichkeit gesperrten und vermeintlich »unvollendeten« Kammer, stießen wir nicht nur auf wichtige Indizien für die Gesamtplanung der Pyramide, sondern auch auf merkwürdige Aktivitäten, die ganz offensichtlich selbst vor Archäologen weitgehend verdeckt ablaufen sollen. Zumindest unsere über einen längeren Zeitraum durchgeführten Beobachtungen legen diese Vermutung nahe. Durch den niedrigen, insgesamt 100 Meter langen absteigenden Schacht geht es in geduckter Haltung in die Tiefe, bis man ca. 30 Meter unter dem Plateau-Level schließlich auf einen etliche Meter langen waagerechten Kriechschacht stößt, durch den man in die unterirdische Pyramidenkammer gelangt.

Einige Eindrücke aus der rätselhaften unterirdischen Kammer – 30 Meter unter der Cheops-Pyramide:

Links: Eine zerklüftete »Felslandschaft« - Zeichen für ein plötzliches Ende der Arbeit an jener Kammer oder gewollte Formgebung?
Rechts: Jeder Winkel birgt hier ein Geheimnis. Der Verfasser in der unterirdischen Kammer.

Zur Verdeutlichung noch einige weitere Bilder und ein kurzer Auszug aus »Geheimakte Gizeh-Plateau«:

Die unterirdische Kammer verfügt über eine Besonderheit: den senkrechten Schacht im Ostteil. Schon die beiden Engländer Perring und Vyse haben sich in der ersten Hälfte des 18ten Jahrhunderts dort in die Tiefe vorgearbeitet und angeblich nichts gefunden.
Wir haben uns den eckigen Schacht wiederholt angesehen und recht Erstaunliches dabei festgestellt. Zunächst fällt auf, daß die Seiten dieses Schachtes in einem völlig ungewöhnlichen Winkel zur übrigen Ausrichtung der Pyramide stehen; auch dahinter dürfte wohl ein bislang unergründeter Sinn verborgen liegen. Für uns aber war vor allem interessant, was der Schacht in seinen Tiefen bergen könnte.
Als wir uns im März 2004 in der unterirdischen Kammer befanden, konnten wir relativ weit unten in der Nordwandung des senkrechten Schachtes noch eine eckige Öffnung erkennen, die zum Teil von Sand verschüttet war. Aufgrund des Levels war uns klar: Dieser Sand füllt den Schacht bereits metertief aus. Einen Monat später fanden wir dann die Situation deutlich verändert vor. Von der Öffnung war nichts mehr zu sehen, denn nun reichte der Sand um etliche Meter weiter nach oben! In der Zwischenzeit hatte man hier unten also intensiv gearbeitet.

Warum aber hatte man den Schacht zugeschüttet?

Interessant ist, daß uns bis heute niemand erklären konnte, was in der unterirdischen Kammer wirklich vor sich geht. Wir haben mit Freunden gesprochen, die seit vielen Jahren auf dem Gizeh-Plateau als Archäologen tätig sind. Doch nichts. Keiner weiß, wer hier gräbt. Uns ist bekannt, daß auf dem Plateau auch so einige Geheimniskrämerei betrieben wird; daß verschiedene Gruppen existieren, die gegeneinander arbeiten. Wer auch immer für die Zuschüttung des unterirdischen Schachtes verantwortlich war, er hat offenbar sehr intensiv gearbeitet – oder arbeiten lassen. Hier mußte wie gesagt tonnenweise Sand durch den nicht enden wollenden absteigenden Gang nach unten transportiert worden sein. Aber wie? Eine elende Plackerei, die an die Zeiten des Pyramidenbaus erinnert!

Als ob man da unten ein kleines Richtfest gefeiert hätte, stakte aus dem Sandhaufen eine dünne, am oberen Ende u-förmig abgebogene Eisenstange heraus. Schon ziemlich seltsam, das Ganze. Und unsere eckige Öffnung war nun von Sand verdeckt und komplett unsichtbar. Wir konnten uns in dem Moment nicht mehr zurückhalten, plötzlich so manche, auch eher weniger glaubhafte Vertuschungsgeschichte für ziemlich realistisch zu halten.

Bei unserem nächsten »Besuch in der Unterwelt« lugte plötzlich wieder ein Stückchen der seitlichen Öffnung hervor.

Da das Niveau des Sandhügels dort unten nicht ohne weiteres erreichbar war, mußten andere Maßnahmen ergriffen werden, um ein wenig mehr über das Geheimnis herauszubekommen. Denn langsam dämmerten Verdachtsmomente. Was, wenn uns diese komplette Sandfüllung nur vorgetäuscht würde? Schließlich schien doch ziemlich abstrus zu sein, daß jenes mysteriöse Grabungsteam ständig tonnenschwere Sandmassen durch die engen Pyramidenschächte hievte! Was, wenn man einfach einen großen Deckel über den vertikalen Schacht legte? Eine leicht beherrschbare Ladung Sand drauf und fertig! Nur ein paar Steinwürfe genügten, um die These zu bestätigen. Der Sandhaufen klingt hohl! Er dämpft allerdings das Aufprallgeräusch, so daß unklar bleibt, ob der Deckel aus Holz oder Metall ist, aber das war uns auch leidlich egal.

Jetzt wurde auch urplötzlich sonnenklar, was der seltsame Metallstab da unten für einen Zweck erfüllt. Er dient natürlich als Henkel, an dem man die Abdeckung per Flaschenzug nach oben heben kann. Schaut man genauer hin, fällt noch eine zweite Stange auf der anderen Seite auf.

Von wegen tonnenweise Sand. Lediglich eine dünne Schicht muß zur Tarnung drauf. Warum aber überhaupt eine Tarnung in diesem selten betretenen Bereich der Großen Pyramide? Warum eine Schicht Sand auf den Deckel? Wenn es lediglich um eine Absicherung ginge, würde eine schlichte Abdeckung völlig genügen.

In diesem Falle deutet momentan alles darauf hin, daß hier wirklich bestimmte Informationen innerhalb einer sehr kleinen Gruppe gehalten werden sollen. Immerhin war uns möglich, einen seitlichen, künstlich geschaffenen Eingang im senkrechten Schacht zu sehen. Hier geht es ganz offenbar weiter, und man scheint bereits etwas gefunden zu haben, was nur wenige wissen dürfen. Vielleicht ist alles ganz harmlos, vielleicht ist es nur einer der Trümpfe, die sich die Altertümerverwaltung für künftige Medienereignisse aufheben will...

Bei all diesen Beobachtungen fiel uns wieder eine kurze Schilderung ein, die der oft geschmähte Maqrizi in sein Pyramidenkapitel einbringt. Als er von der Großen Pyramide spricht, erwähnt er ein mysteriöses Gemach, dessen Beschreibung zu keinem bekannten Raum wirklich paßt. Am ehesten deckt sie sich mit der unterirdischen Kammer: »Ich suchte ihr Inneres auf und erblickte ein großes gewölbtes Gemach, dessen Basis ein Viereck bildete, während es oben rund war. In der Mitte befand sich ein viereckiger Brunnenschacht von 10 Ellen Tiefe«. Das könnte der Schacht sein, in dem heute jene seltsamen Aktivitäten stattfinden. »Steigt man in ihm herab, so entdeckt man auf jeder seiner vier Seiten eine Pforte, die zu einem großen Raum führt, in dem Leichname liegen, Söhne Adams ... In diesem Brunnenschacht sind vier mit Leichnamen angefüllte Räume«. Wieviel von diesem Bericht ist Fakt und wieviel Fiktion? Von einem »gewölbten Gemach« weiß man heute nichts, weder von offizieller noch von inoffizieller Seite sind uns hierzu Bestätigungen bekannt. Ein viereckiger Schacht in einer Kammer existiert aber auf jeden Fall. Wir können belegen, daß dieser Schacht zumindest eine seitliche Öffnung besitzt. Alles weitere verliert sich im Dunkel der Unterwelt. Nur fragt sich, warum dieser Schacht bei einigen nicht identifizierten Ausgräbern auf so großes Interesse stößt, daß sogar die Ausgrabung selbst offenbar vernebelt werden muß.

Wir haben am Plateau aber noch mehr gefunden, worüber seltsamerweise bisher nicht berichtet worden ist. Die Suche findet weiterhin unter der Erde statt.

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