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Meine erste direkte Begegnung
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Meine erste »Begegnung« mit Dreamland werde ich wohl nie vergessen, jenen Moment, an dem ich mich selbst davon überzeugen konnte, daß alles stimmte, daß die offiziell immer und immer wieder verleugnete Basis tatsächlich existierte, diese wahrhaft gewaltige Anlage, auf der fortwährend die geheimsten Projekte der USA durchgeführt wurden, vielleicht sogar »UFO«-Programme.


Der "Extraterrestrial Highway" 375 bei Rachel.


Das berühmte Little A "Le" Inn in Rachel.
Die legendäre Black Mailbox
Mondnacht in der Nähe der Groom Lake Road.

Zusammen mit meinem guten Freund Steffen fuhr ich im Sommer 1993 hinaus in die Gegend des Tikaboo-Valley, um auf den damals noch zugänglichen Berg White Sides hinaufzusteigen, von dem sich ein hervorragender Ausblick auf das Testgelände am Groom Lake bietet. Zwei Jahre später riegelte die Air Force das Gelände ab und vereinnahmte White Sides im Namen der »nationalen Sicherheit« und um den »sicheren und reibungslosen Fortgang der Operationen am Groom Lake zu gewährleisten«, so hieß es damals.

Wir waren an jenem Sommernachmittag die Groom-Lake-Road bis kurz vor die Sperrzone gefahren, um dann in eine kleine Schotterstraße einzubiegen und den Wagen dort in der Nähe einer Viehtränke abzustellen. .Wir hielten einen Abstand von etwa hundert Metern, ansonsten wären wir in Konflikt mit dem Gesetz geraten. Erfahrungsgemäß gehen die Weidetiere nicht mehr zur Tränke, wenn sich ein fremdes Objekt in der näheren Umgebung befindet. .Sie würden in der Trockenheit der Steppe sehr schnell verdursten. Und wenn die Rancher unser Fahrzeug nicht bemerkt hätten, den anonymen Sicherheitstrupps, die ständig um die Area herum patrouillieren, wäre es sofort aufgefallen.

Die argwöhnischen Wächter von Dreamland sind außerdem ständig auf der Suche nach Gründen, unliebsame Besucher aus der Gegend zu verscheuchen und verständigen den Sheriff beim geringsten Anlaß, der sich ihnen bietet.
Wir holten einige wichtige Dinge aus dem Auto, einige Karten, einen Feldstecher und etwas Wasser, und bevor wir Richtung White Sides aufbrachen, ging ich noch einmal um den Wagen herum, um mir die Reifen anzusehen. Angeblich gab es auf der Groom-Lake-Road eine ungewöhnlich hohe Zahl an Reifenplatzern - einige behaupten, die Security würde auf die Reifen schießen, was allerdings mit Sicherheit Unsinn ist. Bestimmt war niemand interessiert daran, den Aufenthalt neugieriger Zaungäste durch solche Aktionen noch zu verlängern! Eher schon mochten die teils wirklich spitzen Steine auf den ungeteerten Straßen, auf den gravel und dirt roads, gelegentlich für unangenehme Überraschungen sorgen. An unserem Fahrzeug war wenigstens alles in Ordnung.


Wachhaus innerhalb des Sperrgebietes
Warntafeln kennzeichnen das Ende der Groom Lake Road und den Beginn des Sperrgebietes.


Campfire Hill, ein von der Security bevorzugter Aussichtspunkt.

Die heiße Nachmittagssonne schien auf den interessanten Berg, dessen zur Basis gewandte steile Flanke auffallend hell ist und ihm auch seinen Namen verliehen hat. Der für seine oft sehr weitreichenden Behauptungen bekannte »Ufologe« Gary Schultz benennt den Berg »Pearl's Peak« nach dem Vornamen seiner Frau, da er darauf beharrt, daß sie diesen dem Sperrgebiet vorgelagerten Gipfel entdeckt habe, doch scheint das nicht so ganz zu stimmen. Auch der Name »Pearl's Peak« konnte sich nicht durchsetzen.
Wir marschierten einen kleinen Pfad entlang, den wir ursprünglich immer weiter verfolgen wollten, um schließlich auf der flacher ansteigenden Nordostseite von White Sides zum Gipfel zu klettern. Zu spät bemerkten wir, daß uns unser Weg schließlich durch ein ausgetrocknetes Flußbett zur steilen Vorderseite führen würde. So arbeiteten wir uns quer durch das Gelände hindurch, was zwar der kürzeste Weg zum Ziel war, aber auch der anstrengendste. Mit zunehmender Höhe wurde auch der Berg immer steiler. Die Hänge von White Sides sind übersät mit rötlichem, leichtem Geröll, eine Art Bimsstein, die an die vulkanische Vergangenheit erinnert.

Der Aufstieg wurde auf diesem lockeren Untergrund immer wieder zur Rutschpartie. Auf etwa halber Höhe blieb ich stehen und blickte zurück in die weite Ebene, während Steffen von nunmehr wohl unbezwingbarer Neugierde weitergetrieben zum Gipfel eilte. In der Höhe ging an diesem Nachmittag ein warmer angenehmer Wind. Ich genoß die herrliche Aussicht über die Wüste mit ihrem spärlichen und doch so vielfältigen Bewuchs. Das Flußbett zeichnete sich dort unten nun ganz deutlich ab. Die Groom Lake Road verlief wie ein dünnes helles Lineal durch die Landschaft. In südlicher Richtung lag Las Vegas, weiter im Südwesten erhob sich der Pahranagat Range, hinter dem die Interstate 93 über Alamo auf den Highway 375 führte - jene Straße, die heute als »Extraterrestrial Highway« tituliert wird, da sie so nahe an Area 51 vorbeiführt. Zu Zeiten des Höhenaufklärers U-2 hatte sie noch gar nicht existiert.Auf der 375 waren uns auch zum allerersten Mal die anonymen Wächter aufgefallen. Sie fuhren recht langsam vor uns, in einem weißen Cherokee mit Regierungskennzeichen - »U.S. Government - Official Use Only«. Die beiden Männer in dem Geländewagen hatten Tarnkleidung an und fixierten uns sehr genau, als wir sie überholten, um einen Blick in ihr Fahrzeug zu werfen. Wahrscheinlich wußten auch sie nicht, was sie da eigentlich zu bewachen hatten. Wunderbare, merkwürdige Welt!


White Sides liegt seit April 1995 im Sperrgebiet.

Blick vom Tikaboo Peak Richtung Rachel.

Die Landschaft wirkte in ihrer Schlichtheit grandios. Einen Augenblick stand ich noch still und ließ diese einmalige Stimmung auf mich wirken. Ich lauschte, doch es war nichts als der Wind zu hören. Nur war da ständig jenes Kribbeln und dieses erwartungsvolle Gefühl in der Magengrube - die Nähe des so großen Geheimnisses war deutlich zu spüren. Dieses unergründlich scheinende Geheimnis lag in der Luft, erfüllte das Tikaboo-Tal. Es ist immer dasselbe Gefühl und stellt sich bei mir pünktlich dann ein, wenn ich am nördlichen Ende des Pahranagat Range den Hancock-Summit hinabfahre. Von Las Vegas aus kommend sieht man von hier zum ersten Mal ungehindert hinab zur Groom Lake Road und zu White Sides.

Nach meiner kurzen Pause machte ich mich nunmehr daran, den Rest des Weges hinter mich zu bringen, um endlich zu sehen, was ich schon so lange sehen wollte. ...

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..... Fortsetzung .....