ab 1951
Im Westen von Dreamland wurden Dutzende oberirdischer Atomtests durchgeführt - mit verheerenden
Folgen für die Tiere im Umland sowie auch für einige Anwohner.
1955
Clarence L. »Kelly« Johnson, Chefkonstrukteur der berühmt-berüchtigten »Skunk Works«, der hochgeheimen
Lockheed-Entwicklungsabteilung, soll im Auftrag des US-Auslandsgeheimdienstes CIA innerhalb von nur
acht Monaten (!) ein modernes, »top secret« eingestuftes Spionage-Flugzeug entwerfen und bauen. Für
diesen unter dem Siegel höchster Verschwiegenheit stehenden Aufklärungs-Jet benötigte Johnson
selbstverständlich einen ebenso geheimen Ort, an dem er ungestörte Testflüge durchführen konnte.
Die Suche nach einem solchen Gelände übertrug er seinem besten Testpiloten,
Anthony W. »Tony« LeVier.
Der äußerst erfahrene Flieger hatte bislang über 260 verschiedene Flugzeugtypen auf Herz und Nieren
getestet. Ein sicherlich interessanter, aber auch lebensgefährlicher Job. Tony LeVier war jedoch kein
blinder »Draufgänger«, sondern vielmehr ein sehr besonnener Mann, der die existenzielle Eigenschaft
besaß, Risiken genau einschätzen und sie minimieren zu können.
LeVier und Chefmechaniker
Dorsey Kammerier
machten sich, als Jäger getarnt, mit einer zivilen,
einmotorigen Beechcraft Bonanza auf den Weg, um irgendwo im Südwesten ein geeignetes Gelände
auszukundschaften.
Die Anforderungen an das Gelände waren hoch. Es mußten hervorragende Flugbedingungen vorhanden
sein sowie Platz für eine sehr lange, feste Piste, verborgen vor den Augen Neugieriger. Dafür boten
sich vor allem die ausgetrockneten Salzseen in Nevada und Kalifornien an. Sie liegen sehr weit ab von
jeglicher Zivilisation, das Flugwetter ist das ganze Jahr über hervorragend, und der harte Untergrund
der Salzseen stellt eine vorzügliche Landebahn dar.