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... Fortsetzung ...
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24.7. 1955
Der erste Prototyp des hochgeheimen Skunk-Spionageflugzeuges wird in Einzelteile zerlegt und in
einer C-124 Transportmaschine von Burbank zum Groom Lake geflogen. Der Codename für diese besondere
Fracht lautete schlicht »Artikel 341«, die spätere »Utility 2«
(»U-2«).
Dieses Flugzeug sollte in näherer Zukunft einer der erfolgreichsten Höhenaufklärer der CIA werden -
allerdings ging nicht alles glatt. Der schwarze Tag in der Karriere der U-2 war der 1. August 1960.
Damals wurde der CIA-Pilot Francis Gary Powers mit seiner U-2 über der Sowjetunion abgeschossen und
gefangengenommen. Die Maschine entging der Selbstzerstörung und war damit enttarnt.
1956
Erste Feldversuche, um ein Flugzeug mit flüssigem Wasserstoff als Treibstoff fliegen zu lassen.
Konstruiert wurde der Jet unter dem Decknamen
»Project Oxcart«.
Es durchlief die Entwicklungsphasen
A-1 bis A-12. Das größte Problem war das Hochleistungs-Triebwerk. Es sollte das Flugzeug auf eine
Geschwindigkeit von mindestens dreieinhalbfacher Schallgeschwindigkeit bringen.
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Nov. 1959
Das erste 1:1-Modell des »schwarzen Vogels«
(Blackbird A-12 - SR-71A)
wurde zu Radartests an den Groom Lake transportiert.
Da das Flugzeug nicht mehr in Einzelteile zu zerlegen war, mußte es via Straße zum Bestimmungsort
gebracht werden. Eine spannende wie heikle Angelegenheit, denn wegen der enormen Größe des Flugzeuges
mußten auf dem Weg viele Hindernisse vor Durchfahrt des Transportes beseitigt werden. Und das hatte
jeweils mit Billigung der zuständigen Behörden in den einzelnen Counties zu geschehen.
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1960 - 1964
Weitere große Baumaßnahmen am Groom Lake. So wurde unter anderem die Landebahn verlängert und ihre
Festigkeit bedeutend erhöht. Dies geschah mit Blick auf die Belastung durch den sehr schweren Blackbird.
In der Folgezeit wurden auch zusätzliche Hangars gebaut, hinzu kamen Wege mit einer Gesamtlänge von
30 Kilometern. Damals konstruierte man auch neue Tanks und schuf verschiedene Freizeiteinrichtungen
für die Beschäftigten.
11.8. 1961
Der über dem Groom Lake befindliche Luftraum wurde unter dem Kürzel
R-4808 als »verbotene Zone«
ausgewiesen und damit für den Flugverkehr aller Art gesperrt. Von nun an durften nicht einmal
unbefugte militärische Flugzeuge das Gelände überfliegen. Das zunächst nur wenige Quadratkilometer
große Gebiet wurde nach und nach erweitert. Heute umfaßt die gesperrte Region einen Bereich von ungefähr
40 auf 40 Kilometern. Seit 1960 bürgerte sich auch der Begriff »Area 51« für das Gelände am Groom Lake
ein. Warum gerade
»Area 51«,
das vermag bis zum heutigen Tag kein Außenstehender mit Sicherheit zu sagen.
Die Militärs schweigen sich dazu natürlich ohnehin aus.
26.4. 1963
Der erste Flug mit einer A-12 wird über Area 51 durchgeführt. Der Riesenvogel erreichte Höhen von
zirka 30 Kilometern und gelangte damit noch weiter hinauf in die Stratosphäre als die U-2.
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Die A-12 war der erste Aufklärer, bei der die sogenannte
»Stealth«-Technologie (»Tarnkappe«)
eingesetzt wurde - die Unterdrückung der Radarsichtbarkeit. Die Entwicklung dieser Technologie wurde
auf Area 51 konsequent weiter betrieben.
1963
Aufbau einer A-12-Staffel, die von der CIA dauerhaft auf der Area 51 stationiert war. In diesem Jahr
ereigneten sich einige Abstürze mit dem neuen Flugzeugtyp, doch war der Fortschritt nicht aufzuhalten.
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1.12. 1977
Das Geheimprojekt »Have Blue« wird auf Area 51 testgeflogen. Hinter dieser Bezeichnung steckte nichts
anderes als die legendäre
F-117A,
der bekannte Tarnkappen-Jäger der Air Force. Weitaus gewaltiger ist
die Northrop
B-2,
der Tarnkappen-Bomber mit seiner Dreiecksform, ausgelegt als Nurflügler.
Solche Projekte werden erst Jahre oder Jahrzehnte nach ihrer Entwicklung auch offiziell bekannt gegeben.
Von daher ist klar, daß heute bereits eine völlig andere Generation an Flugzeugen am Groom Lake getestet
wird. Ab und an werden Prototypen beobachtet. Gute Freunde von mir sowie auch ich selbst konnten solche
Jets bei seltenen Gelegenheiten kurzzeitig beobachten.
4.5. 1978
Der erste Prototyp des Tarnkappen-Jägers stürzt über dem Groom Lake ab. Aus Gründen der Geheimhaltung
werden die Trümmer sofort vergraben. Das Militär hält es mit seinen Schätzen wie die Eichhörnchen!
Juli 1978
Ein weiteres Modell stürzt mit Triebwerksbrand über Area 51 ab. Diese Zwischenfälle werden genau
analysiert und liefern natürlich neue Erkenntnisse, die in die Weiterentwicklung einfließen.
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Gegenwart
Seit einigen Jahren gibt es nicht nur Gerüchte, sondern immer wieder auch handfeste Beobachtungen von
ultraschnellen Hyperschall-Flugzeugen über Area 51. Bekannt vor allem unter dem Namen
»Aurora«
hat dieses Projekt, das möglicherweise eine ganze Jetgeneration umfaßt, weltweit für Schlagzeilen gesorgt.
Ebenso weiter entwickelt wird ganz offenbar die Stealth-Technologie in verschiedenen Variationen. So
geht es nun auch um optische Stealth-Technologie
(Projekt Iris)
oder Geräuschunterdrückung
(Active Noise Control, ANC).
So, wie es im Tierreich die falsche Warntracht
(Mimikry)
und die falsche Tarntracht
(Mimese)
gibt, so werden diese beiden Prinzipien des Tarnens und Täuschens seit jeher auch im Militär angewendet -
heute eben nur diffiziler.
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Zur militärischen Mimese zählt die Stealth-Technik, doch wird manchmal möglicherweise auch übertrieben,
so daß mehr zu sehen ist, als wirklich vorhanden (Bluff). Es gibt Hinweise darauf, daß das Militär
Projektionen verwendet, Hologramme schafft und daran arbeitet, Flugkörper größer erscheinen zu lassen,
als sie es in Wirklichkeit sind. Das ist militärische Mimikry, möglicherweise in Tradition der
geheimnisvollen
Foo Fighters
des Zweiten Weltkrieges. Methoden psychologisch-technologischer
Kriegsführung, die teilweise nicht-lethalen Waffen-Technologien des dritten Jahrtausends, wie sie
eben vor allem auch auf Area 51 erprobt werden, besitzen jedenfalls zahlreiche Gesichter und gestalten
sich daher sehr verwirrend. Bei allem zeigt sich immer wieder auch, daß Geld in der Schwarzen Welt nur
eine untergeordnete Rolle spielt...
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