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Space Art - Teil 1
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Helixnebel (original)

Für Malerei konnte ich mich eigentlich schon immer begeistern, wobei ich allerdings selten etwas für abstrakte Werke empfinde, da sie auf mich sehr oft kalt und unfreundlich wirken. Gewissermaßen bin ich in die Kunst »hineingewachsen«, da unsere Familie immer wieder eher künstlerisch begabte Personen hervorgebracht hat.
Während mein Vater Georg von Rétyi jahrzehntelang als Violinist und Konzertmeister im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in München gewirkt hat und auch seine Eltern - allerdings nicht beruflich, sondern rein privat - zusammen mit Mitgliedern des Hauses Esterházy musizierten, hatte sich mein Ururgroßvater Michael von Zichy einen bedeutenden Namen als Grafiker und Zeichner gemacht.
Er war Hofmaler von vier russischen Zaren in Petersburg und während seiner Zeit in Großbritannien eng mit Edward VII. befreundet, der dessen Malerei sehr schätzte, weshalb unter anderem Balmoral Castle in Schottland mit zahlreichen seiner Werke ausgestattet wurde.

Nun, ich hätte mir gewünscht, doch mehr von der Begabung der früheren Familienmitglieder zu erben, um unter anderem eben die zeichnerischen Fähigkeiten mit den Jahren besser entwickeln zu können. So habe ich versucht, das Beste aus allem zu machen, und mich später für einige Jahre vor allem dem ganz speziellen Sujet der Space Art gewidmet, der »kosmischen Malerei«. Der Weltraum schien mir schon als Jugendlichem fast mehr eine künstlerische Spielwiese zu sein denn eine wissenschaftliche. In geradezu naiver Weise faszinierte mich vor allem nämlich die unermessliche Schönheit des Universums.


Whirlpool (Originalbild)

Später erschien es mir dann noch erstaunlicher, dass diese Schönheit nichts als das offenbar eher zufällige Resultat oder Beiprodukt mathematisch-physikalischer Notwendigkeiten war. Sollte ein Künstler demnach versuchen, in die Kunst der Naturgesetze und das Reich der Wissenschaft einzudringen? Lagen hier die Grundfesten auch unserer ästhetischen Prinzipien? Für mich wurde bald immer klarer, wie unfassbar und gleichermaßen selbstverständlich alles miteinander verwoben ist. Die Ganzheitlichkeit kennt keine Grenzen!

Enttäuscht war ich eigentlich nur von einer Tatsache: nämlich davon, wie wenig nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch der etablierte Kunstbetrieb von der Weltraumkunst Notiz nahm. Lag das an deren Bedeutungslosigkeit oder vielleicht aber doch mehr an der Ignoranz der Fachleute? Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass ich auf Scheuklappen im Stall der Experten stieß. Ganz allgemein entwickelte ich mich - vielleicht sogar etwas ähnlich meinem revolutionären, unbequemen und unkonventionellen Ururgroßvater - zu einer Art notorischen Fettnäpfchentreters.


Geysir (Originalbild)

Ich begann also, den Kosmos zu malen. Nicht einfach den Sternenhimmel, nicht einfach Planeten, sondern vor allem Szenarien, die wir von der Erde mit den größten Teleskopen nicht erfassen können. Mir war dabei oft wichtig, die Bilder nicht unbedingt immer fotorealistisch zu verwirklichen, sondern fremde Welten so darzustellen, wie sie ein Kunstmaler zeigen würde.

Meine erste große Ausstellung »Variationen der Unendlichkeit« fand 1988 im Planetarium Stuttgart statt, das mittlerweile als Carl-Zeiss-Planetarium Stuttgart firmiert. Eine zweite Ausstellung, »Ahnungen der Ewigkeit«, war dort 1992 zu sehen.

Es folgten zahlreiche Ausstellungen zu verschiedensten Anlässen im In- und Ausland, seien es astronomische oder künstlerische. Interessant war auch die Arbeit an Vorlagen für Planetariums-Spezial-Effekte, wie sie heute eher am Computer erstellt werden.

Zu den Feierlichkeiten des 25jährigen Apollo-11-Jubiläums wurden 1994 einige meiner Arbeiten im Nasa-Space-Center in Houston, Texas, gezeigt. Der Bayerische Rundfunk brachte im Rahmen der Space Night zwei Sendungen mit meinen Arbeiten.

Das besondere Bild - Ägyptische Flusslandschaft mit Tempeln (Originalbild 400 x 9371 Pixel)

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..... Fortsetzung .....